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Weißt du, wieviel Sternlein stehen...

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Eigentlich ist das hier ja ein Blog, der uns und unsere Freunde an unsere Reiseabenteuer und die schönen Zeiten erinnern soll. Doch ein Thema, das sich fernab dieser Erlebnisse befindet, liegt mir sehr auf dem Herzen und ich habe lange überlegt, ob ich dieses, zugegebenermaßen auch noch sehr persönliche Thema, wirklich hier veröffentlichen soll. Aber ich möchte, dass unsere Tochter Ida nicht in Vergessenheit gerät und der Artikel hier vielleicht auch dem ein oder anderen Mut macht, der sich in einer ähnlichen Situation befindet, wie wir im Jahr 2013.  Den folgenden Text habe ich für Marlen Ulbrich, die Vorsitzende des Vereins Sternenkinder e.V. in Hameln, im September 2015 geschrieben und Auszüge daraus wurden auch in einem Artikel von Birte Hansen am 22.09.2015 in der Deister und Weserzeitung veröffentlicht:

Diese eine Liebe...

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Seit Jahren verschlägt es uns auch immer mal wieder auf die schöne Insel Sylt. Erst zu zweit, dann zu dritt (meist in Begleitung von Opa Günter und Malte) und nun das erste mal zu viert . 

Rhodos im Reeeeegen...

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Schon Tage vor unserer Abreise auf die schöne Insel Rhodos sang Opa Werner nahezu ununterbrochen den alten Udo Jürgens Schlager "Rhodos im Regen", worauf Mimi entgegnete, dass das ein schlechtes Omen wäre und sie ab jetzt nur noch Fischbeck im Regen singen würde, wenn er nicht augenblicklich damit aufhören würde.  Am Flughafen waren wir mal wieder die Letzten. Der Checkin war eigentlich bereits geschlossen und musste extra für uns noch einmal geöffnet werden. Und zu allem Überfluss wurde dann noch unsere, extra für den Urlaub erworbene, "Kinderwagenschuckelmaschine" (ja, so etwas gibt es tatsächlich!) einem ausgiebigen Sprengstofftest unterzogen. Ein Stoffesel, in dem sich ein Plastikkasten mit 4 dicken Batterien befindet, war wohl doch etwas zu verdächtig. Zumal keiner der Mitarbeiter sowas schon mal gesehen hatte. Also rannten wir zum boarding und ich kramte im Lauf nach den Boardkarten. Fand sie natürlich nicht sofort, wurde dann aber von einer netten Stewar...

Von Hühnern im Zimmer und adoptierten Omas - Ein Familientrip nach Wales

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Früher noch mit dem Rucksack unterwegs gewesen, gehören neuerdings auch kleine, chaotische Family Trips zu unserem Reiserepertoire. Nach unserer letztjährigen Kurzreise nach Granada, um meine Cousine Janice im Auslandssemester zu besuchen, sollte es diesmal nach Wales in die Heimat meines Onkels Bobby auf einen Verwandtenbesuch gehen.    

Ein Goldfisch und vier Mädels - Ein Wochenende am Lago Maggiore

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Kein Jahr haben wir sie seit unserem Auslandssemester ausgelassen: Die jährliche CPH Girls Reunion! Dieses Jahr waren wir zwar in etwas abgespeckter Besetzung, aber natürlich hatten wir wieder einen Anlass uns zu treffen und der hieß Leo! Leo ist das Baby von Barbara, das im Frühling geboren war und natürlich von seinen Tanten aus dem Ausland unbedingt besucht werden musste. Also ging es für uns zum mittlerweile dritten Mal an den schönen Lago Maggiore nach Italien. Schon im Auto vom Flughafen Malpensa zu unserem Hotel hatten wir das Gefühl, als ob die Zeit immer dort anknüpfen würde, als wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Die Fahrt vom Flughafen in Mailand nach Verbania mit Barbara, Sophie und Alka im Auto wurde auf jeden Fall nicht langweilig, denn es gab soooviel zu erzählen. Ein Jahr war wieder vergangen und außer ein paar kurzen Nachrichten hören wir in einem Jahr immer nicht allzu viel voneinander. Wenn wir dann aber wieder zusammen sind, ist es als wäre die Zeit in Kope...

Granada...und das Chaos fährt mit!

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"Jetzt müssen wir nur noch den Mietwagen abholen!", sagte Ingrid nach unserer Landung im sonnigen Malaga. Fast die ganze Familie (Ingrid, Bobby, Jens, Mia und ich) war eingeflogen, um Janice zu besuchen, die ein Auslandssemester in Granada macht. Hach, da kommen alte Erinnerungen an ERASMUS-Zeiten in Kopenhagen hoch...

Paris, baby!

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Paris, schon aus dem Flieger eindeutig zu erkennen. Wieder ist ein Jahr herum seit unserer letzten CPH Reuion in Wien. Das Kribbeln im Bauch zeigt mir, wie sehr ich mich freue endlich zu landen und die anderen zu sehen und wie sehr ich es seit Januar vermisst habe, nicht unterwegs zu sein. Wenn ich reise, überkommt mich immer das Gefühl, dass die Welt zwar klein ist, es aber noch soviele Orte gibt, die ich sehen oder wieder sehen will. Reisen ist damit eigentlich besser als jede Therapie. Gerade wenn man erlebt hat, wie schnell so ein zartes Leben ein Ende finden kann, ist es wichtig zu sehen was noch alles auf einen wartet. Jeden Depressiven müsste man eigentlich lieber in ein Flugzeug setzen als auf die berühmt berüchtigte Couch zu legen. Aber vielleicht verstehe ich davon auch nicht genug... Beim Aussteigen bemerke ich türkise Flecken an meiner strahlendweißen Bluse. Erschrocken begutachte ich meinen türkisen Nagellack, der vor meiner Abreise noch nicht ganz getrocknet war. Mhm...